Drei rechteckige Weidenkörbe und ein aufgerollter Teppich stehen auf einem hellen Tisch im Freien. Im Hintergrund befinden sich Pflanzen und eine Holzverkleidung.

Winterschutz

Da es jetzt im November bereits mehrfach zu Nachtfrösten kommt, sollten empfindliche Pflanzen, welche draußen überwintern, geschützt werden. Dies kann mittels einigen Hilfsmittel sehr einfach umgesetzt werden.

 

Wir zeigen Ihnen wie es geht:

1. Schritt

Wir brauchen z. B Korbrahmen (Körbe ohne Boden) Man kann dazu auch gut gebrauchte ältere Körbe verwenden und den Boden herausnehmen, Vlies und trockenes Herbstlaub.

Vier Weidenkörbe und ein aufgerolltes Stück Filz oder Stoff stehen auf einem hellen Tisch im Freien, im Hintergrund stehen Holzzäune, Pflanzen und Terrassenmöbel.
Nahaufnahme eines Weidenkorbs, der mit dickem, graubraunem Filzstoff ausgekleidet ist und auf einer hellen Holzfläche ruht. Ein weiteres Stück Filz liegt daneben.

2. Schritt

Innen kleiden wir ihn mit einem Wollvlies aus. Dieser ist aus Naturwolle und kann nach mehrmaligem Gebrauch auch in kleinen Stückchen dem Kompost zugegeben werden. Er ist so auch eine natürliche Düngergabe.

3. Schritt

Der ausgekleidete Korb wir wie hier über die Artischockenpflanze oder andere zu schützende Pflanzen gestülpt. Diese Methode eignet sich z. B. sehr gut für blattverlierende Agapanthus, Zistrosen, Sumpfhibiskus etc.

Eine Hand hält den Rand des Filzfutters in einem Weidenkorb, der junge Grünpflanzen enthält, die in der Nähe einer Holzwand auf dem Boden stehen.
Eine Hand berührt den Rand eines geflochtenen Korbs, der mit Stoff ausgekleidet und mit trockenen Blättern gefüllt ist. In der Nähe wachsen Grünpflanzen, und im Hintergrund ist eine Holzwand zu sehen.

4. Schritt

Dann das Ganze noch mit getrocknetem Herbstlaub auffüllen.

5. Schritt

Wenn es dann richtig kalt wird, oben mit dem überstehendem Wollvlies schließen. Ebenfalls sollten Rosen- oder Hortensienstämmchen eingebunden werden. Auch hier schützt z. B. Hanf- oder Wollband gegen das Erfrieren der oft recht dünnen Triebe und verstärkt den Stamm bei eventuellen Winterstürmen.

Eine Hand hebt ein graues Tuch an, das einen Weidenkorb bedeckt, der mit kompostierendem organischem Material gefüllt ist und auf dem Boden neben Grünpflanzen an einer Holzwand steht.
Eine Person, die einen blauen Gartenhandschuh trägt, hält einen Sackleinenstoff und eine Schere mit blauem Griff in einem Garten, in dem Pflanzen und Grünzeug im Hintergrund zu sehen sind.

6. Schritt

Hierzu wird das Band einfach mit einer Schere auf die gewünschte Länge zugeschnitten.

7. Schritt

Das Band wird oben etwas dicker um die Triebe gewickelt und dann am Stamm nach unten geführt, sodass alles verstärkt wird.

Ein mit Sackleinen fest umwickeltes Zweigbündel wird von einem grünen Pfahl gestützt und ist von üppigem grünem Laub und kleinen roten Blumen in einem Garten umgeben.
Zwei Rosenstöcke, die zum Schutz vor dem Winter in Sackleinen eingewickelt sind, stehen in einem Garten mit üppigen Grünpflanzen in der Nähe eines gemauerten Wegs und eines Holztors. Im Hintergrund sind geparkte Autos und Häuser zu sehen.

8. Schritt

Bei den Rosen wird die Krone bereits etwas eingekürzt. Der echte Rückschnitt erfolgt dann im zeitigen Frühjahr. Wenn es richtig kalt wird, kann die Krone oben noch mit etwas Tannenreisig zugebunden werden